Wachstumstreiber zentrale Unternehmensidee.

Was kommt nach Kostensenkung und Rationalisierung?
Die Erkenntnis, dass die Quelle zukünftiger wirtschaftlicher Prosperität nicht materiell ist.
Um dauerhaften Wert zu schöpfen, wieder auf produktives Wachstum umzuschalten, braucht jedes Unternehmen eine klare, strategisch konsistente Geschäfts- und Marktidee für sein grundsätzliches, zukünftiges Handeln.

In der zentralen Unternehmensidee steckt das wahre Potenzial zukünftiger Erträge.

Eine zentrale Unternehmensidee macht die Organisation einzigartig, schafft Dynamik,
Innovation, Faszination beim Kunden und Motivation bei den Mitarbeitern.

Als vierter Produktionsfaktor erhöht sie die Wertschöpfung der anderen
Produktionsfaktoren.

Methodisch richtig entwickelt, in der Unternehmenskultur fest verankert, konsequent
gemanagt, umgesetzt und kommuniziert bringt sie Unternehmen oder Geschäftseinheiten in
eine zweite, dritte oder höhere Lebenszykluskurve.


 
 
Das Kernproblem.

Der Aufbau einer zentralen Unternehmensidee stellt viele Unternehmen vor gewaltige Probleme.

Die Praxis zeigt, dass weder die strategische Planung noch andere von ihr abgeleitete
Methoden für die Entwicklung eines erfolgreichen Markt- und Geschäftsmodells geeignet sind. Bei der Umsetzung sieht die Situation noch schlechter aus.

Als besonders problematisch erweisen sich die Grundlagen und Instrumente, die den vielschichtigen strategischen Entwurfsprozess mit einem formalisierten Planungsverfahren verwechseln. An die Stelle der konzeptionellen Idee tritt der Diskurs der Betriebswirtschaftslehre. Man unterliegt dem Irrtum, es handele sich überwiegend um Stärken- und Schwächenanalysen. Oder um einen Tabellierungsvorgang, der sich in Polaritätenprofile und Sollkonzepte pressen lässt.

Dieser traditionelle Prozess ist langsam, schwerfällig, umständlich. Er bewegt zu wenig oder gar nichts. Statt einer faszinierenden, individuellen Unternehmensstrategie werden nur Führungsansprüche im Markt und Zahlenziele formuliert, verbunden mit strategischen Schlagwörtern und Allgemeinplätzen – belanglos, bedeutungslos, wertlos.

Warum? Beim Formalisieren und Aufschlüsseln kommt nie irgendeine Form von Integration, also eine strategische Leitidee zu Stande. Man listet Fähigkeiten und Kompetenzen auf, wägt lediglich ab, Schwächen abzubauen und Stärken auszubauen. Oder verliert sich in Kennzahlen, abstrakten Szenarien, genialen Selbstbeschreibungen oder Zukunftsduselei. Zu einer verwertbaren Perspektive und einem greifbaren Marktauftrag mit konkreten Handlungs- und Arbeitsanweisungen kommt es nicht. Der Versuch muss scheitern, weil die strategische Funktions- und Leistungsbestimmung des Unternehmens eine schöpferische und keine analytische Arbeit ist..